Veröffentlich von Miri am 18. Mai 2013 unter Damen |
von Maike Kuhn
Es war wieder soweit: Angespornt durch den Aufstieg der 1. Herren in die Bezirksliga am vergangenen Mittwoch waren auch die Damen der SG Blaues Wunder wieder heiß auf ihr nächstes Punktspiel. Trotz des trüben Wetters versammelten sich die Wundermädels pünktlich am Freitagabend in der Bornemann-Arena und waren schon mitten im Aufwärmprogramm als die Gegnerinnen des SV Sorgensen langsam eintrafen. Die Aufgabe für dieses Spiel war von Trainer Heimann klar gestellt: „Wir sind hier zu Hause und hier verschenken wir keinen Punkt!“ Ein Sieg sollte her, das war allen klar. Auch wenn der heutige Gegner mit vier Punkten vor dem Blauen Wunder in der Tabelle lag. Schließlich sollte die hervorragende Bilanz der Rückrunde beibehalten werden: Die Wunderdamen sind in der Rückrunde bisher ungeschlagen!
Der Kader für diesen Abend war spitze: Im Tor stand Mirjam Bruder, in der Abwehr zentral Angie Alberts, rechts Marina Bauer und nach ihrer hervorragenden Leistung am letzten Samstag gegen Kirchrode Alessa Retat auf der linken Seite. Im Mittelfeld begann die „Lung-Querachse“ mit Inga Lung links und Vera Lung in der Mitte, auf der rechten Seite war heute Christin Schoppe an der Reihe. Draußen warteten Katharina Lewandowski, Lea Vahlbruch, Sofie Recktenwald und Maike Kuhn auf ihren Einsatz.
Das Spiel begann pünktlich um 19 Uhr. Die SG Blaues Wunder dominierte das Spiel und spielten die Gegnerinnen immer wieder durch ihre Lauf- und Dribbelstärke sowie cleveren Pässen aus. Es folgten zahlreiche Torchancen, die leider immer daneben oder in die Arme der spielstarken Torhüterin des SV Sorgensen gingen. Dann kam der Schock: In der 14. Minute waren die Wundermädels kurz unkonzentriert und die Gegnerinnen konnten zum 1:0 vorlegen. Doch jetzt erst recht kämpften sich die Blauen im weiteren Spielverlauf offensiv durchs Mittelfeld und kamen auch oft bis vors Tor, wo sie leider aber viele Chancen vergaben. Somit lagen die Damen zur Halbzeitpause 0:1 hinten.
Über diesen Spielstand ärgerten sich aber nicht nur die Spielerinnen sondern auch der Trainer. „Die haben EINE kleine Torchance und verwandeln die und wir dominieren das Spiel und haben so viele Chancen, das kann nicht sein!“ Die Aufgabe für die zweite Hälfte war klar: „Ich will mindestens zwei Tore von euch sehen!“
Voller Kampfgeist und Siegeswillen stürmten die Wundermädels den Platz zur zweiten Halbzeit. Nach erneuten zahlreichen Chancen kam es endlich: Das verdiente erste Tor von Vera Lung in der 61. Minute ließ die Mädels in einen waren Jubelsturm ausbrechen. Die Kapitänin kämpfte sich durch den Strafraum und der Ball ging abgefälscht durch eine Gegnerin ins Tor des SV Sorgensen. Das war der Ausgleich! Nur wenige Minuten später spielte erneut Vera Lung die Torhüterin nach einem Einwurf geschickt aus und landete damit den Siegtreffer (64. Minute).

Es stand 2:1 und der Sieg war in greifbarer Nähe. Die Wundermädels machten hinten dicht und versuchten auch weiterhin den Ball ins Netz zu bekommen. Am Ende blieb es bei einem 2:1 und dem verdienten Sieg für die Wunderdamen, auch wenn sie gerne noch ein paar Tore mehr geschossen hätten. Die SG Blaues Wunder hatte ihre Rechnung vom Hinspiel mit dem SV Sorgensen beglichen (damals verloren sie auswärts 5:2) und die starke Rückrundenbilanz gehalten: Bisher haben die Damen der SGBW noch kein Spiel verloren!
Leider musste Lea Vahlbruch am Ende der zweiten Halbzeit verletzt vom Platz. Die vorläufige Diagnose lautet Meniskusriss, damit wäre für sie die Saison leider vorzeitig vorbei. Die Wunderdamen hoffen das Beste und wünschen Dir gute Besserung, Lea!
Veröffentlich von Miri am unter Damen |
TIKI
TAKA
SGBW
Ok, so ganz sind wir da noch nicht rangekommen, aber was wir in einem Jahr harten Training dazu gelernt haben, hat sich heute im Spiel gegen den SV Sorgensen gezeigt.
Im Hinspiel mussten wir Wundermädels nach einem 5:2 noch 3 Punkte im Burgdorfer Raum zurücklassen. Im Rückspiel wurden diese überlegen in der Bornemann Arena am Bischofsholer Damm in die Wundertüte verpackt. 2:1 lautet der Endstand nach 90 Minuten und einem Doppelpack von Vera Lung. Dabei fiel die Torausbeute für die Sorgensener sehr schmeichelhaft aus. In Hälfte eins und zwei ließen die Blauen nur eine wirkliche Torchance zu, die leider prompt zum 0:1 genutzt wurde. Auf der anderen Seite erspielte (ja, erspielte!, nicht erkämpfte) sich das Wunder Chance um Chance, die gefühlt 20 mal nur knapp das Schwarze verfehlten.
Aber die Forderung von Coach Heimann war erfüllt. Es wird zuhause kein Punkt mehr abgegeben und wir bleiben weiter ungeschlagen in der Rückrunde!
Veröffentlich von Timo Wohlers am unter 1. Herren |
SG Blaues Wunder – SF Anderten 4:0
Die Ausgangssituation vorm letzten Heimspiel der Saison war klar und deutlich. Bei einem Sieg der Wunderbaren über Anderten, wäre den Mannen von Oliver Rothenburger und Michael Wohlatz die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Eine entsprechende Stimmung aus Vorfreude und Anspannung machte sich in der Kabine breit. Alles für eine rauschende Aufstiegsparty war bereits organisiert und die Enttäuschung bei einer Niederlage wollte sich lieber niemand vorstellen. Insbesondere die Kabine war im Vorfeld von der Zwoten und der Damenmannschaft liebevoll und motivierend geschmückt worden!
Beim Einlauf in die Arena kam es dann zum ersten Gänsehautmoment. Eine vollgepackte Tribüne erwartete die Spieler, zahllose gebastelte Herzen wurden in die Höhe gestreckt und der Lautstärkepegel stieg extrem an.

Wie sollten die Blauen bei so einer Unterstützung also anders starten, als hellwach und bis in die Haarspitzen motiviert. Sofort war klar wer das Heft in die Hand nehmen wollte und bereits nach 9 Minuten drang Felix Sanchez-Ahufinger bis zur Außenlinie durch, flankte butterweich mit dem linken Schlappen in die Box, wo Sebastian Berk hochstieg und wuchtig zur Führung einköpfte. Der Bann war gebrochen und das Wunder legte so richtig los. Besonders Sanchez-Ahufinger zeigte all sein Können und traf in der 27. Minute zum verdienten 2:0, um kurz vor der Halbzeit gleich zweimal für Patrick Rieckmann aufzulegen (41.,43.), der in gewohnter Torjägermanier auf 4:0 stellte.
Durchgang zwei wurde dann quasi nur noch zum Schaulaufen. Anderten hatte der Überlegenheit des Wunders nichts entgegenzusetzen und alle Beteiligten warteten nur noch auf den Abpfiff. Als dieser dann erfolgte war kein Halten mehr. Fans und Spieler feierten so ausgelassen wie selten und das ein oder andere Kaltgetränk landete in Mund oder Nacken. Auch der improvisierte Pool (böse Zungen behaupten es sei nur ein Planschbecken gewesen) hatte noch die ein oder andere Anstrengung vor sich. Bis in die Morgenstunden hörte man noch die Gesänge des neuen Kreisligameisters, der in dieser Saison überragendes geleistet hat. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Zuschauer, Spieler, Trainer und Verantwortlichen! Besonderes Lob geht an die Damenmannschaft (und Chefkoch Knuthsen), die mit ihrem köstlichen Buffet vor eventuellen Hungerästen geschützt haben!

Eine wunderbare Saison neigt sich dem Ende zu und die Vorfreude auf die Herausforderung Bezirk hat bereits begonnen!

Aufstellung:
N’Diaye – Wreden, Vennemann, Gehrke, Schmidt – Mikolaczik (Bohn), Wohlers (Wiesen-Bergner), Berk, Seifert (Hasenpatt) – Sanchez-Ahufinger, Rieckmann
Veröffentlich von Cannavaro am unter 2. Herren |
Mit der Reserve aus Wettbergen empfing die Wunderzweite einen physisch starken Gegner, gegen den man über Präsenz in den Zweikämpfen ins Spiel gelangen wollte. So kontrollierte man auch mehr und mehr das Spiel und gelang zu ersten Gelegenheiten. Dann nahm Thielecke-Klein eine Flanke auf und zog energisch in den gegnerischen Sechzehner. Sein Schuss wurde abgefälscht und landete vor den Füßen von Sohnsmeyer, der keine Schwierigkeiten hatte das Leder über die Linie zu drücken. Mitten in die Kontrolle des Spiels wurde Frick von seinem Gegenspieler auf die Aschebahn gecheckt und beschwerte sich über diese Aktion mit einem nicht gesellschaftskonformen Ausdruck für den ihn der Schiedsrichter vom Platz stellte. Mit zehn Mann verlagerte sich das Wunder auf die Defensive und zwang Wettbergen immer wieder zu langen Bällen, die sichere Beute des IV-Duos Grotelüschen/Sohnsmeyer wurden. Der Frust über die rote Karte saß tief, so dass sich die Wunderbaren vermehrt auf verbale Auseinandersetzungen mit Gegner und Schiedsrichter einließen.
Trotzdem stand die Zweite auch nach der Pause sicher. Für den nächsten Aufreger sorgte Ruhe, der seinen Gegenspieler an der Außenlinie rustikal umsenste. Darüber regte sich ein Wettberger Spieler so auf, dass er ebenfalls verbal entgleiste und früher duschen gehen durfte. Mit zehn gegen zehn übernahm das Wunder wieder mehr Ballbesitz. Neuzugang Drasky schlug einen sehenswerten langen Ball in die Schnittstelle der Abwehr, Ruhe war schneller als sein Gegenspieler und hob dennBall über den Torwart zum 2:0 ins Tor. Das Spiel war entschieden, Wettbergen fiel nichts mehr ein, die Wunderzweite hatte noch einige Möglichkeiten das Ergebnis höher zu schrauben. Rittel setzte sich im Mittelfeld stark durch, schob aber frei am Tor vorbei. Beim Tor von Gennat hatte der Schiedsrichter als einziger den Torschützen im Abseits gesehen. Rode hatte den Torwart schon überwunden, sein Schuss wurde von einem Abwehrspieler aber noch von der Linie gekratzt.
Alles in allem eine überzeugende Leistung der Wunderzweiten, die aber gerne noch das ein oder andere Tor mehr hätten machen dürfen. Man darf gespannt sein auf das nächste Spiel, wenn der ungeschlagene Tabellenführer der Kreisklasse am Bischofsholer Damm zu Gast ist.
Aufstellung: Rathmann – Drasky, Sohnsmeyer, Grotelüschen, Voigt – Gennat, Rittel, Schmidt(Rode), Nadjibi (Geide), Thielicke-Klein (Ruhe) – Frick
Veröffentlich von Miri am 12. Mai 2013 unter Damen |
von Katharina Idel
Am 11. Mai trafen der TSV Kirchrode und die SG Blaues Wunder auf dem Rasen des TSV aufeinander. Ihr Pflichtspiel-Debüt gab an diesem Tag unsere italienische Wunderdame Aurora Salino. Mit ihr erwarteten Mirjam Bruder, Alessa Retat, Vera Lung, Marina Bauer, Inga Lung, Katharina Idel (Startsieben), Christin Schoppe, Sofie Recktenwald und Lea Vahlbruch gespannt den Spielbeginn. Dieser hielt auch gleich eine Torchance bereit. In der dritten Spielminute spielte Aurora Salino einen grandiosen Pass aus der Mitte auf die rechte Seite, wo Katharina Idel mit dem Ball ungehindert auf das Tor zulaufen und den Ball an der Torfrau vorbei in die untere rechte Ecke des gegnerischen Tores schieben konnte. Die Freude über die frühe Führung war groß. Diese wurde aber jäh getrübt, als unsere italienische Hoffnung in der 8. Spielminute mit einem Muskelfaserriss (ohne Fremdverschulden) vom Platz humpeln musste. Der nächste Rückschlag musste in der 27. Minute hingenommen werden: unsere Torfrau kam mutig aus ihrem Kasten, um den Ausgleich zu verhindern. Leider konnte die talentierteste Dame des TSV sich an Mirjam Bruder vorbeikämpfen und das 1:1 erzielen. Die Mädels der SGBW waren motivierter denn je, eine erneute Führung zu erspielen. In der 44. Minute wurden die Mühen belohnt. Nach einem Torschuss kann die gegnerische Torhüterin den Ball nicht halten und das offensive Nachsetzen von Christin ermöglichte die erneute Führung zum 1:2. Nach der Halbzeitpause gingen die Spielerinnen in blau mit frischer Kraft auf den Platz, um die Führung weiter auszubauen. In der 69. Minute schaffte es jedoch eine Gegenspielerin sich an der unglaublich starken Abwehr vorbeizuspielen und erzielte mit einem Schuss aus 12 Metern Entfernung in die obere linke Ecke des Wundertors den Ausgleich für ihr Team. Nur sieben Minuten später spielte Inga Lung einen Traumpass auf links außen, von wo Katharina Idel 20 Metern auf das Tor zulief und wieder rechts an der Torfrau vorbei das 2:3 schoss. Leider konnte die Führung erneut nicht gehalten werden. Kurz vor Abpfiff, in der 88. Spielminute, kam es vor dem Wundertor zum Gedränge, sodass ein Torschuss der Gegner aus nächster Entfernung den dritten und letzten Ausgleich erzielen konnte. Dennoch gingen die Spielerinnen des Blauen Wunders zufrieden vom Platz, da das Spiel viele Erfolge des gemeinsamen Trainings zeigte. Besonders die Leistungen der Abwehrspielerin Alessa, welche an diesem Tag ihre eigentliche Position im Mittelfeld aufgeben musste, haben die Leistung der Mannschaft möglich gemacht. Sie zeigte, um es mit den Worten des Trainers zu sagen, “ein Bombenspiel”! Auch die Unterstützung der Mannschaft durch Christin, welche einen Anfahrtsweg von drei Stunden auf sich genommen hat, war besonders wertvoll, wie man durch das 1:2 gesehen hat. Wir konnten einen Punkt mit nach Hause nehmen, gespielt haben wir aber wie für drei!
Veröffentlich von Miri am unter Damen |
Die SGBW Damen spielten gegen den TUS Kirchrode leider nur 3:3. Es war einfach der Wurm drin. Erst verletzte sich unser Neuzugang Auroa nach 8 Minuten; Muskelfaserriss. Damit ist diese Saison wohl für sie vorbei, bevor sie begonnen hat. Gute Besserung! Ein ganz herber Verlust für uns. Dann gingen wir dreimal in Führung und verschenkten diese dreimal unglücklich. Krönender Abschluss war dabei in der 88. Minute ein abgefälschter Kullerball, der der Torhüterin in Zeitlupe durch die Hände glitt. Hinten sind also bekanntlich die Schweine fett…
(Bericht folgt)
Veröffentlich von Miri am 9. Mai 2013 unter Damen |
Im Aufstiegsschlussspurt der I. Herren ist nicht zu vergessen, dass für die Damen jetzt Samstag (11.5.13 16.15 Uhr) auswärts beim TSV Kirchrode das nächste Punktspiel auf dem Plan steht. Die Mannschaft ist entschlossen gewillt, die 0:3 Niederlage in der Hinrunde mit einem Auswärtssieg gutzumachen. Dafür wurde sogar eine Trainingseinheit auf dem unbekannten Geläuf “Asche” absolviert. Somit ist frau auf jede Platzsituation, die beim TSV eine Wundertüte ist, optimal eingespielt. Leider können wir diesmal nicht mit einem vollen Kader in die Mardalstraße fahren. Mehrere Spielerinnen sind privat anderweitig eingebunden. Doch dieser bedauernswerte Umstand feuert die 9 Spielerinnen erst recht dazu an, sich für die Mannschaft und einen Sieg den “Hintern aufzureißen”.
Enormen Auftrieb verleiht uns dabei das Debüt unserer italienischen Neuverpflichtung. Aurora besticht durch ihre fintenreichen Dribblings, ihrem dynamischen Zug zum Tor und kompromisslosen Abschluss. Auf geht’s Wunder!
Veröffentlich von Cannavaro am 8. Mai 2013 unter 2. Herren |
Bei schönstem Fußballwetter empfing die Wunderzweite Linden 07, gegen die man im Hinspiel nach 0:2 Rückstand noch 2:2 gespielt hatte.
Trotz des Fehlens von etatmäßigem Trainer und Torwart kamen die Wunderbaren gut ins Spiel und hatten die besseren Chancen gegenüber dem Gegner. Nach einem Konter über Gennat und Frick wurde Gennat im Strafraum gelegt. Den fälligen Strafstoß von Jilge konnte der Lindener Torwart jedoch an die Latte lenken. Aber auch anschließend hatte die Wunderzweite mehr vom Spiel und noch zwei gute Kopfballchance von Gennat und Ruhe.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel zwingender. Immer wieder wurde der Weg über die schnellen Außen gesucht. Das ganze gipfelte in einer Doppelchance in der Ruhes Schuss an den Pfosten gelenkt wurde, den Nachschuss setzte Frick an die Latte. Mitten hinein in die Drangphase des Wunders kam ein Konter an dessen Ende die Wunderverteidiger den Ball vom Gegner wegstocherten, der dafür einen Elfer bekam, weil die Verteidiger ihn angeblich auch getroffen und damit behindert hätten. Im Gegensatz zum Wunder traf der Lindener Elfmeterschütze – 0:1. Das Wunder war kurzzeitig konsterniert. Kurz darauf das 0:2, ein direkt getretener Eckball rutschte Aushilfskeeper Schmidt durch die Arme. Das Wunder riss sich zusammen und drückte auf den Anschluss. Linden stand jetzt mit allen Mann am eigenen Strafraum. Das Wunder hatte gefühlte 90% Ballbesitz, schaffte es aber nur selten gefährlich in den Strafraum einzudringen. Schüsse von
Knuth und Geide lenkte der Keeper über die Latte. Ein Kopfball von Knuth ging knapp neben das Tor.
Am Ende stand eine ärgerliche Niederlage, hätte man die Partie doch schon vor den zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen für sich entscheiden müssen.
Auftstellung: Schmidt – Jilge, Sohnsmeyer, Francke, Voigt – Knuth, Rittel (Nadjibi), Möller (Geide), Gennat, Ruhe – Frick
Veröffentlich von Gregor am unter 1. Herren |
Im Spiel beim Tabellenletzten aus Badenstedt zeigten die Unverwunderbaren erneut eine solide Leistung und ließen auf das 9:0 vom Wochenende bei BV Werder heute ein 10:0 folgen. Tore durch Sebastian Berk, Patrick Rieckmann(2), Gregor von Olnhausen(2), Hannes Wreden, Torben Vennemann und ein lupenreiner Hattrick durch Hagen Fischer(3), der unter anderem durch einen 25 Meter Hammer in den Winkel traf, sorgten für einen abwechslungsreichen Dienstagabend. Optimistisch stimmt das klare Ergebnis auch mit Blick auf den kommenden Samstag, an dem die Wunderelf erneut auf den Badenstedter SC treffen wird.
Aufstellung Wunder: N’Diaye – Wreden, Vennemann, Gehrke, Schmidt – Mikolaczik(Knuth), Wohlers, Berk(Esser), Hasenpatt – von Olnhausen(Fischer), Rieckmann
Holen die Blauen dabei den nächsten 3er, steht die Mannschaft kurz vor dem Ziel. Denn aus den noch ausstehenden 4 Spielen benötigt der souveräne Tabellenführer “nur noch” 5 Punkte, um die Saison als Meister zu beenden. Dies bereits unter der Annahme, dass Verfolger Bemerode aus den seinerseits verbleibenden fünf Partien fünf Siege generiert und damit 15 Punkte holt. Berücksichtigt man zudem die Tordifferenz (Wunder +55 gegenüber Bemerode +31), reichen bereits 4 Punkte, um den Meistertitel an den Bischofsholer Damm zu holen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Zweite Bemerode am Sonntag gegen den Dritten aus Mühlenberg antritt und es danach mit den Sportfreunden aus Ricklingen zu tun bekommt. Im Unterschied zur zuletzt strauchelnden Konkurrenz weisen die Blauen in der Rückrunde mit 8 Siegen und einem Unentschieden eine makellose Bilanz auf. Was soll da also noch schiefgehen?
Trotz aller Konzentration auf die bevorstehenden Aufgaben und dem erklärten Willen, im Saisonendspurt nicht 4 sondern weitere 12 Punkte zu holen, stellt sich das Team – und vielleicht insgeheim auch schon das Trainergespann Rothenburger/Thomas/Wohlatz – inzwischen aber nicht mehr die Frage ob, sondern vielmehr wann der Aufstieg gefeiert werden kann.
Auf dem Teppich bleiben und einen ruhigen Fuß bewahren, heißt es da – wohl zurecht, immer wieder und von allen Seiten – in diesen Tagen. Hilfreich beim Mahnen und Warnen ist dabei neben der einen oder anderen Floskel auch ein ehrfürchtiger Blick in die Geschichte, um so kurz vor dem Triumpf die Spannung hochzuhalten. Dass im Fussball bekanntlich Alles möglich ist, konnte beispielsweise der HSC in der letzten Bezirksligasaison erfahren. Zwei Spieltage vor Schluß mit 3 Punkten Tabellenführer, leisteten sich die HSCler eine Niederlage im Spitzenspiel und kamen im letzten Spiel gegen den abgeschlagenen Letzten aus Kleefeld nur zu einem Remis. Ein klarer Fall von Zufrühgefreut. Eine andere Zeit, eine andere Liga, ein anderer Verein… oder nicht!?
In Anbetracht der Ausgangslage ist in diesen Tagen nur eines gewiss: Was auch immer das Blaue Wunder in den nächsten 3 Wochen auf dem Rasen macht, es wird in jedem Fall historisch sein für den Verein von 1990. Es lohnt sich also dabei zu sein.
Der Fahrplan für das Saisonfinale:
Samstag 11.05. SG Blaues Wunder – Badenstedter SC, Anstoß 14Uhr
Mittwoch 15.05. SG Blaues Wunder – SF Anderten, Anstoß 18.30Uhr
Sonntag 26.05. HSC Hannover II – SG Blaues Wunder, Anstoß 15Uhr
Sonntag 02.06. FC Stern Misburg – SG Blauen Wunder, Anstoß 15Uhr