Den Tabellenführer geärgert

Veröffentlich von Miri am 9. November 2014 unter 2. Herren | Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert

SG Blaues Wunder II – FC Stern Misburg 2:3 (2:1)

Im ersten Spiel der Rückrunde empfing die Reserve vom Wunder den ungeschlagenen Tabellenführer aus Misburg. Trotz der Stärke des Gegners rechnete man sich eine Chance aus, hatte man das Hinspiel nur unglücklich und knapp 4:5 verloren. Daher war die taktische Ausrichtung klar definiert: Hinten kompakt mit zwei 6ern stehen und schnelle Bälle nach vorne spielen.

Dieses Konzept trug auch sogleich Früchte. Bereits in der 13. Spielminute ging das Wunder durch Wert in Führung. Ein vom Wunder geklärte Ball landete bei Gennat, der sich gegen zwei Gegenspieler behaupten konnte und den Ball auf Wert weiterleitete. Dieser schob den Ball aus 16 Metern unten rechts rein. Misburg war in der Folge das spielbestimmende Team, jedoch setzte das Wunder die taktische Vorgabe des Trainers gut um und verteidigte sehr kompakt, so dass der Gast nur zu wenigen Chancen kam.
Gefährlich wurde es meist nur durch Standards. Im Gegenzug setzte das Wunder immer wieder Nadelstiche durch schnelle Konter und lange Bälle. In der 26. Spielminute gelang Misburg der Ausgleich. Nach einer Kombination kam der Misburger Topstürmer an den Ball und traf aus sehr spitzem Winkel hart ins kurze Eck. Kurz darauf hatte Misburg die Chance zur Führung, doch Wunderhüter Rathman fischte den strammen Schuss von der Strafraumgrenze aus der rechten unteren Ecke (28. Minute). Im Gegenzug gelang dem Wunder der erneute Führungstreffer. Nachdem Thieleke-Klein sich auf dem rechten Flügel durchsetzen konnte wurde seine Flanke von einem Misburger Spieler im Strafraum mit der Hand gestoppt. Den fälligen Strafstoß konnte Wert zwar nicht vollenden, jedoch schaltete Thieleke-Klein am schnellsten und versenkte den Nachschuss (30. Minute). Bis zum Halbzeitpfiff zeigte sich das gewohnte Bild. Misburg hatte mehr Spielanteile, jedoch stand das Wunder in der Defensive gut und ließ wenig zu. Mit der knappen Führung ging es zum Pausentee.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. In der 60. Minute mussten allerdings die beiden mit Gelb vorbelasteten 6er Sohnsmeyer und Palenzatis ausgewechselt werden, da die Gefahr der Ampelkarte in der Luft lag. Für die beiden kamen Frick und El Nemer. Dieser Doppelwechsel brachte einen kleinen Bruch in das Wunderspiel, da den beiden Neuen keine Zeit blieb, sich in das Spiel einzufinden und die spielstarken Misburger Mittelfeldspieler aus dem Spiel zu nehmen. In der 65. Minute gelang dem Gast nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld der Ausgleich, nachdem in der Wunderdefensive die Zuordnung nicht stimmte. In der 75. Minute gelang Misburg auf die gleiche Weise sogar der Führungstreffer. Wieder flog ein langer Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Das Wunder drängte zwar in der Schlussphase auf den erneuten Ausgleich, jedoch stand Misburg jetzt auch tiefer und klärte die meisten Bemühungen. So rettete der Gast die knappe Führung über die Zeit.

Im Allgemeinen war der Sieg für Misburg nicht unverdient, jedoch zeigte sich das Wunder wie schon im Hinspiel als ebenbürtiger Gegner, der kurz vor einer Überraschung stand. Im letzten Spiel vor der Winterpause hat das Wunder nochmals auf heimischen Geläuf die Chance, die Heimbilanz etwas aufzupolieren. Dann gastiert der SKV Vahdet am Bischofsholer Damm. (Bericht von P. Palenzatis)

Aufstellung:

Rathmann – Voigt, Priemer, Deckert – Sohnsmeyer (c) (60. El Nemer), Palenzatis (60. Frick) – Wehrhahn, Ruhe, Thieleke-Klein (80. Czolbe) – Gennat, Wert

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