Ungewollte Nachbarschaftshilfe

Veröffentlich von Miri am 13. April 2015 unter 2. Herren | Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert

Bericht Michael Gennat

Blaues Wunder II – Eintracht II 4:4

Bei bestem Fußballwetter schaffte es die Wunderzweite nicht ihre Leistung abzurufen und musste nach einem Spiel das man eigentlich nicht verlieren darf, noch froh sein, einen Punkt am Bischofsholer Damm behalten zu haben.

Das Wunder startete behäbig in die Partie, kontrollierte das Geschehen aber weitgehend und hatte erste Chancen. Wert und Frick, nach schöner Vorarbeit von Thielicke-Klein, scheiterten aber am heutigen Tag glänzend aufgelegten Gästekeeper. Aus dem Nichts dann das 0:1. Ein weiter Ball in den Strafraum, der Wunderaner Abwehrspieler springt drunter durch, der Keeper kommt zu spät und der Gästestürmer geht dazwischen und köpft ein. Glücklicherweise gelang postwendend der Ausgleich. Nachdem mehrere Spieler am weiten Einwurf von Bauch vorbei sprangen, landete der Ball in der Mitte bei Voigt, der trocken einschob. Das Gegentor brachte das Wunder aber trotz des schnellen Augleichs aus dem Tritt. Trotzdem sprang noch eine Großchance heraus, aber auch Gennat brachte den Ball per Kopf nicht am Gästefänger vorbei.

Torschützen unter sich...Voigt, Deckert und Sohnsmeyer

Torschützen unter sich…Voigt, Deckert und Sohnsmeyer

Nach der Pause begannen beide Mannschaften couragierter. Das Wunder übernahm das Kommando und kam zu einigen Gelegenheiten. Ein Hereingabe von Frick lenkte Gennat an den Pfosten, der Nachschuss von Sohnsmeyer wollte auch nicht ins Tor. Dann wurde wieder ein langer Ball in den Wunderstrafraum geschlagen, der Gästestürmer stand frei und köpfte zum 1:2 ein. Zweiter Schuss aufs Tor – zum zweiten Mal drin. Die Wunderzwote ließ sich wieder aus dem Konzept bringen und es kam noch dicker. Ein Gästefreistoß wurde abgefälscht und landete so unhaltbar im Netz. Eintracht kam sogar noch zu einer Vierten Chance, die endete aber zum ersten Mal in den Armen vom bedauernswerten Keeper Rathmann. Als Wert mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den Anschluss herstellte, weckte das beim Wunder nochmal frische Kräfte. Man drückte auf den Ausgleich, scheiterte aber am immer wieder am gegnerischen Torwart. Selbst mit einem an Gennat verschuldeten Foulelfmeter konnte Frick den Gästekeeper nicht überwinden. Kurz darauf aber doch der Ausgleich als Deckert in der 85. Minuten eine Ecke zum umjubelten Ausgleich einköpfen konnte. Die Wunderzwote wollte mehr, spielte weiter nach vorne und wurde kalt erwischt. Nach einem Konter war der Eintrachtstürmer frei vorm Torwart und nutzte die fünfte Chance zum vierten Tor. Mit dem Mut der Verzweiflung rannte das Wunder noch einmal an und wurde belohnt. Priemer schlug einen langen Ball in den Lauf von Sohnsmeyer, der die Kirsche diagonal in den Kasten haute. Mit dem 4:4 blieben zwei Mannschaften über, die nicht wussten, ob sie lachen oder weinen sollten.

Wenn auch die Moral der Mannschaft stimmte, bedarf es doch einer deutlicheren Leistungssteigerung, wenn im nächsten Spiel wieder alle drei Punkte eingefahren werden wollen.

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