Viel Aufwand für wenig Ertrag

Veröffentlich von Miri am 30. August 2015 unter 2. Herren | Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert

SG 1874 Hannover – SG Blaues Wunder II 4:0 (1:0)

Bei hochsommerlichen Temperaturen gastierte die Reserve vom Wunder am 4. Spieltag bei der SG 1874 Hannover. Mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage fiel der Saisonstart durchwachsen aus und man war gespannt, in welche Richtung der weitere Saisonverlauf gehen würde.

Das Wunder begann vom Start weg druckvoll und wollte sich gar nicht erst auf fremden Platz verstecken. Bereits in der 2. Minute prüfte Ruhe den gegnerischen Torwart aus kurzer Distanz mit einem Linksschuss, der allerdings zu unplatziert war. Nur kurz darauf scheiterte Wehrhahn ebenfalls mit einem Linksschuss aus 16 Meter am gegnerischen Keeper (4. Minute).

Das Wunder versuchte weiterhin, mit guten Kombinationen vor das gegnerische Tor zu gelangen und kam durch Hornung und Voigt auch zu Chancen, die allerdings nicht genutzt wurden (13./19. Minute). Nach einer weiteren Chance durch Ruhe (23. Minute) fing sich das Wunder im Gegenzug durch einen langen Abschlag einen Konter, den die Wunderabwehr im eins gegen eins nicht aufhalten konnte und so ging der Gastgeber etwas schmeichelhaft in Führung (23. Minute). Bevor wieder angepfiffen wurde unterbrach der Schiedsrichter die Partie für eine kleine Abkühlung. Diese kurze Pause schien der Wunderreserve nicht gut getan zu haben, da nach Wiederanpfiff die spielerische Dominanz abhanden kam. Dadurch wurde das 74 Team, das sich immer besser auf das Wunder einstellte, stärker und kam nun ebenfalls zu Torchancen, die allerdings zwei Mal vom erneut gut aufgelegten Bahlmann entschärft wurden (40./45. Minute). Somit ging es mit dieser knappen Führung für die Heimelf zum Pausentee.

Für den zweiten Durchgang brachte Spielertrainer Derya El Nemer für Hornung und Gennat für Andre, um neue Impulse zu setzen. Das Wunder begann auch wieder mit mehr Ballbesitz, allerdings wurde nicht mehr wie zu Beginn der ersten Hälfte der Ball flach gespielt, sondern meist hoch und lang nach vorne gedroschen, so dass herausgespielte Chancen immer seltener wurden. In der 70. Minute kam Schaper für Wehrhahn, um noch einmal Dampf auf dem rechten Flügel zu machen. Kurz darauf war es allerdings Schaper, der durch ein Foul an der eigenen Eckfahne das zweite Tor für SG 74 einleitete. Den fälligen Freistoß brachte ein SG-Spieler flach und scharf herein, so dass der Mitspieler aus kurzer Distanz nur den Fuß reinhalten brauchte (78. Minute). Nur zwei Minuten später fing sich das Wunder nach Fehlpass im Aufbauspiel einen erneuten Konter, den 74 eiskalt zum 3:0 ausnutzte (80. Minute). Damit war auch die letzte Gegenwehr des Wunders gebrochen und 74 fing nun an, deutlich auf Zeit zu spielen. Den Schlusspunkt einer verkorksten Partie setzte noch einmal Pechvogel Schaper in der Nachspielzeit, als er einen SG-Spieler im eigenen Strafraum von den Beinen holte. Beim fälligen Strafstoß ahnte Bahlmann sogar die richtige Ecke, konnte den harten Schuss aber nicht mehr ums Tor lenken (90. +2). Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.

Somit hat die Wunderreserve an diesem Wochenende ordentlich Lehrgeld bezahlt und musste wie schon in der Vorwoche durch individuelle Fehler die Punkte dem Gegner überlassen. In der nächsten Woche ist man bemüht, auf heimischen Platz diesen Abwärtstrend aufzuhalten und mal wieder einen Dreier einzufahren – dann kommt der TuS Kleefeld in die Bornemannarena. (Bericht P. Palenzatis)

Aufstellung:

Bahlmann – Voigt, Sohnsmeyer (c), Bauch – Ruhe, Schulz, Derya, Wehrhahn (70. Schaper) – Hornung (46. El Nemer) – Lauer, Andre (46. Gennat)

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