Viel Aufwand für wenig Ertrag

Veröffentlich von Timo Wohlers am 30. August 2015 unter 2. Herren | Kommentare sind f?r diesen Artikel deaktiviert

SG 1874 Hannover – SG Blaues Wunder II 4:0 (1:0)

Bei hochsommerlichen Temperaturen gastierte die Reserve vom Wunder am 4. Spieltag bei der SG 1874 Hannover. Mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage fiel der Saisonstart durchwachsen aus und man war gespannt, in welche Richtung der weitere Saisonverlauf gehen würde.

Das Wunder begann vom Start weg druckvoll und wollte sich gar nicht erst auf fremden Platz verstecken. Bereits in der 2. Minute prüfte Ruhe den gegnerischen Torwart aus kurzer Distanz mit einem Linksschuss, der allerdings zu unplatziert war. Nur kurz darauf scheiterte Wehrhahn ebenfalls mit einem Linksschuss aus 16 Meter am gegnerischen Keeper (4. Minute).

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Hoffen auf schlechteres Wetter

Veröffentlich von Timo Wohlers am 23. August 2015 unter 2. Herren | Kommentare sind f?r diesen Artikel deaktiviert

SG Blaues Wunder II – TUS Ricklingen 0:2 (0:1)

Als amtierender Tabellenführer empfing die Reserve vom Wunder am 3. Spieltag bei schönstem Sonnenschein den TUS Ricklingen. Aufgrund einiger verletzter und anderweitig verhinderter Spieler musste Spielertrainer Derya erneut ordentlich durchwechseln.

zweite herren

Ricklingens Nazifou Agodomou (links) und Christoph Bauch gehen in den Zweikampf, … (R. Jantos)

Diese Rotation machte sich auch in der Anfangsphase bemerkbar, in der beide Mannschaften versuchten, Ruhe ins Spiel zu bringen und den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Die erste gute Gelegenheit hatte Ricklingen, nachdem Bauch einen Fehlpass vor dem eigenen Strafraum spielte und ein Ricklinger Spieler freistehend am glänzend parrierenden Wunderhüter Tackenberg scheiterte (11. Minute). Lese mehr von diesem Artikel »

Gelungener Auftakt in neue Saison

Veröffentlich von Timo Wohlers am 10. August 2015 unter 2. Herren | Kommentare sind f?r diesen Artikel deaktiviert

SG Blaues Wunder II – SKV Vahdet 4:0 (0:0)

Zum ersten Spiel der neuen 1. Kreisklasse-Saison empfing die Reserve vom Wunder den SKV Vahdet, der nur aufgrund des Rückzugs von SV Eintracht Hannover II die Liga halten konnte. Nach intensiver Vorbereitung mit einigen Testspielen war man gespannt, wie die Mannschaft die taktischen Vorgaben von Spielertrainer Derya unter Wettkampfbedingungen umsetzen würde.

Das Wunder begann auch von Beginn an spielbestimmend und ließ den Ball gut in den eigenen Reihen zirkulieren jedoch ohne große Torgefahr auszustrahlen. Die erste gute Chance hatte Wert in der 10. Spielminute nachdem er sich den Ball zurechtgelegt hatte und diesen aus 20 Metern an die Latte knallte. Kurz darauf wurde auf der Gegenseite ein Vahdet-Spieler in den Strafraum geschickt und vom Wundertorwart Bahlmann, der versuchte den steilen Ball abzufangen, am Bein berührt, woraufhin der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigte (11. Minute). Diese Entscheidung war vertretbar. Den Strafstoß jagte der Vahdet-Schütze allerdings über das Tor, so dass es beim 0:0 blieb. Das Wunder zeigte sich keineswegs geschockt, sondern spielte weiter seinen Schuh runter und kam durch Rode, Wert und Hornung zu weiteren Chancen, die aber ungenutzt blieben (18./27./34. Minute). Im Gegensatz dazu wirkte Vahdet sehr harmlos und der Elfmeter war die einzig nennenswerte Chance der Gäste in der ersten Habzeit. Da das Wunder zwar klar spielbestimmend aber im letzten Spielfelddrittel ebenfalls zu ideenlos agierte, ging es mit dem torlosen Remis in die Halbzeit.

Doppeltorschütze Lino Ruhe

Doppeltorschütze Lino Ruhe

Zur zweiten Halbzeit musste Hornung verletzungsbedingt raus und für ihn kam Andre. Gleich zu Beginn belohnte sich das Wunder für die starke erste Halbzeit mit einem Tor. Ruhe legte sich den Ball an der Strafraumgrenze zurecht und schoss mit links zur 1:0 Führung ein (50. Minute). 16 Minuten später konnte das Wunder die Führung ausbauen, nachdem der Vahdet-Torwart in ähnlicher Weise wie zuvor Bahlmann in der ersten Halbzeit dieses Mal Wunderstürmer Wert von den Beinen holte und der Schiedsrichter auch hier auf Strafstoß entschied. Den Elfmeter verwandelte Ruhe, der damit einen Doppelpack schnürte (66. Minute). Nur 4 Minuten später schraubte das Wunder das Ergebnis auf 3:0 hoch, nachdem Schulz von links flankte und Gennat am langen Pfosten einnickte (70. Minute). Wiederum 5 Minuten später belohnte sich das Wunder für eine couragierte Leistung mit dem 4:0. Werte setzte sich stark gegen zwei Gegner durch und schloss mit einem Linksschuss ab (75. Minute). Vahdet hingegen zeigte sich auch in der zweiten Halbzeit gerade im Spiel nach vorne zu harmlos, um dem Wunder ernsthaft gefährlich zu werden. Unrühmlicher Schlusspunkt in einer sonst fairen Partie war ein Würgegriff eines Vahdetspielers nach einem Disput mit Frick, wofür der Spieler zurecht die rote Karte sah (80. Minute). Das Wunder hatte zwar noch ein paar Möglichkeiten, jedoch fehlte beim Abschluss entweder die Kraft oder die Übersicht, so dass es beim hochverdienten 4:0 blieb.

Bevor das Wunder am nächsten Wochenende beim SF Anderten II gastiert, empfängt die Reserve bereits am Mittwochabend die Borussia aus Hannover im Kreispokal. Bei gleicher Leistung wie am heutigen Tag kann man sich auf einen guten Pokalfight freuen. (Bericht von P. Palenzatis)

Aufstellung:

Bahlmann – Schulz, Sohnsmeyer (c), Bauch – Ruhe, Derya, Frick, Gennat (76. El Nemer) – Hornung (46. Andre) – Wert, Rode (76. Voigt)

Aufholjagd zu spät gestartet

Veröffentlich von Timo Wohlers am 17. Mai 2015 unter 2. Herren | Kommentare sind f?r diesen Artikel deaktiviert

SG Blaues Wunder II – TSV Limmer 2:3 (0:1)

Im vorletzten Spiel der Saison empfing die Reserve vom Wunder in der Bornemann-Arena den Tabellendritten aus Limmer. Für den Gast ging es bei diesem Spiel noch um einiges, da der dritte Platz evtl. zum Aufstieg reicht.

Zu Beginn tasteten sich beide Mannschaften erstmal etwas ab. Man versuchte, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und nicht ins offene Messer des Gegners zu laufen. Daher spielte sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld ab. In der 18. Spielminute musste das Wunder allerdings bereits den ersten Wechsel vollziehen, da es für Hornung mit muskulären Problemen nicht mehr weiter ging. Durch den Wechsel musste die Heimmannschaft auf einigen Positionen umstellen, was einen Bruch im Spiel der Wunderbaren mit sich brachte. Limmer kam nun zu immer mehr Torchancen. Hätte der Gast vor dem Spiel einen großen Schluck Zielwasser genommen, hätte er in dieser Phase des Spiels deutlich in Führung gehen können. Die einzigen Chancen auf Wunderseite vergaben Gennat (26. Minute) und Frick (34. Minute). Kurz vor der Pause markierte der TSV dann doch noch den Führungstreffer (40. Minute).

Torschütze zum Anschlusstreffer...Sefer Derya

Torschütze zum Anschlusstreffer…Sefer Derya

Die zweite Halbzeit begann für das Wunder mit einer kalten Dusche. Bereits in der 47. Minute zirkelte ein Limmer-Spieler einen Freistoß aus 18 Metern in den Winkel. Nur 10 Minuten später zeigte das Wunder Auflösungserscheinungen in der Verteidigung und musste sogar das 0:3 hinnehmen (57. Minute). Durch die komfortable Führung schien der TSV Limmer nun einen Gang zurückzuschalten, was dem Wunder mehr Räume bot. Diese wurden nun auch besser genutzt und plötzlich erspielte sich die Heimmannschaft mehr Chancen. Es dauerte allerdings bis zur 80. Minute ehe das Wunder durch einen Freistoßtreffer von Derya den verdienten Anschlusstreffer erzielen konnte. In der 90. Minute kam das Wunder noch auf 2:3 heran, nachdem Priemer einen umstrittenen Elfmeter verwandelte. Diese Szene verärgerte einen Limmer-Spieler so sehr, dass er wegen Meckerns mit der Ampelkarte vom Platz gestellt wurde. In der Nachspielzeit warf das Wunder nochmal alles nach vorne, aber es reichte nicht mehr zum Ausgleich.

Im letzten Spiel der Saison empfängt die Wunderreserve in zwei Wochen bereits um 13 Uhr den SC Ayyildiz. (Bericht: P. Palenzatis)

Aufstellung:

Tackenberg – Voigt, Derya, Priemer – Hornung (18. Palenzatis), Sohnsmeyer, Dirksen, Thieleke-Klein – Gennat – Frick, Andre (46. Ruhe)

Heile davongekommen

Veröffentlich von Timo Wohlers am 10. Mai 2015 unter 2. Herren | Kommentare sind f?r diesen Artikel deaktiviert

Wettbergen II – Blaues Wunder II 2:2

Bericht Michael Gennat:

Ein Spiel über das es nicht viel zu erzählen gibt. Die Wunderreserve dominierte von Anfang an das Spiel. Der Ball wurde ruhig in den eigenen Reihen gehalten, immer wieder wenn es schnell über außen ging ergaben sich Torchancen. Insgesamt fehlte es aber am Tempo in den Offensivaktionen. Die beste Chance vergab Till „Salif“ Sohnsmeyer mit einem Kopfball aus acht Metern am Tor vorbei nach Flanke von Thielicke-Klein. Wettbergen brauchte dringend einen Sieg für den Klassenerhalt, war aber spielerisch nicht auf, sondern nur durch körperliche Härte, begünstigt durch einen Schiedsrichter, der viel laufen ließ. Das Wunder machte dann auch das einzige Tor in der ersten Hälfte, jedoch auf der falschen Seite. Unter Bedrängnis landete der Rückpass von Spielertrainer Derya über Keeper Rathmann hinweg im eigenen Netz.

Fand das Tor auf der richtigen Seite...Torschütze Jens Priemer

Fand das Tor auf der richtigen Seite…Torschütze Jens Priemer

Zweite Hälfte, gleiches Bild. Das Wunder drückte auf den Ausgleich, Wettbergen konnte nur mit körperlicher Härte dagegensetzen und schoss immer wieder über das Ziel hinaus. Nach weitem Einwurf von Deckert wurde Palenzatis zu Boden gedrückt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Priemer sicher. A la 96 machte sich die Wunderereserve das Erbaute selbst kaputt. Nach einem Ballverlust beim Spielaufbau an der Mittellinie wurde man ausgekontert und der gegnerische Stürmer schob an Keeper Rathmann, mit der Ersten von zwei Chancen, die Wettbergen im ganzen Spiel hatte, zur erneuten Führung ein. Mit zunehmender Zeit boten sich dem Wunder immer mehr Räume, da Wettbergen immer weniger dagegen halten konnte. Werth wurde über außen geschickt und flankte nach innen, dem Wettberger Innenverteidiger,der das Leder rausdreschen wollte, rutschte der Ball über den Fuß und vorbei am eigenen Torwart in die Maschen zum Ausgleich. Die Wunderreserve wollte jetzt das Siegtor und drückte weiter und schnürte Wettbergen in ihrer eigenen Hälfte fest. Wettbergen kam nur noch einmal gefährlich vors Tor als ein Stürmer alleine auf Rathmann zulief, der das Duell aber für sich entscheiden konnte. Lese mehr von diesem Artikel »

Gute Moral wird belohnt

Veröffentlich von Timo Wohlers am 3. Mai 2015 unter 2. Herren | Kommentare sind f?r diesen Artikel deaktiviert

Blaues Wunder II – Polizei SV 2:2

Bericht: Yannik Dreischhoff

Diesen Sonntag empfing die Zweitvertretung des Blauen Wunders Polizei SV und wollte nach 3 Spielen ohne Sieg endlich wieder ein Punktspiel gewinnen und das Punktekonto aufstocken. Auch dieses Mal musste Trainer Derya bei der Aufstellung etwas experimentieren, im Tor fing daher Sieloff an, während sich Dirksen als Linksaußen versuchen durfte und Spreckelmeyer in der Abwehr begann. Tabellarisch trennten beide Mannschaften nur 1 Platz, entsprechend motiviert war das Wunder den Gegner, wie im Hinspiel, zu besiegen und näher an Polizei SV heran zu rücken.

Von Anfang versuchte das Team von Trainer Derya das Spiel an sich zu reißen und über ein sicheres Passspiel verbunden mit einer hohen Ballsicherheit zum Erfolg zu kommen. Die ersten 20 Minuten gelang dieses Vohaben auf ganzer Linie, das Wunder drückte auf den Führungstreffer und erarbeitete sich mehrer Chancen. Aber sowohl Frick nach Vorarbeit Wert noch Wert nach einer Ecke konnten den Ball im Tor unterbringen. Nach

Ausgleichstorschütze Paul Thielecke-Klein

Ausgleichstorschütze Paul Thielecke-Klein

dem unsere Offensive einige Mal ins Abseits lief, verlagerte Trainer Derya Mitte des Spiels den Ball auf die linke Seite, Dirksen nimmt den Ball mit und spielt Frick im Strafraum an, dieser legt den Ball quer, allerdings kann keiner den Ball in der Mitte berühren. Diese Aktion war dann allerdings erst mal die letzte Offensivaktion des Wunders, da Polizei SV mit zunehmender Dauer die Abwehrreihe immer weiter vorschob und nun auch anfing in der Offensive statt zu finden. Als Ergebnis brutaler Effizienz nutzt Polizei SV die erste sich bietende Chance zur Führung. Nach einer Ecke bringt ein Spieler des SV den auf die Sechzehnerkante gespielten Ball zurück in den Strafraum, ein Stürmer bringt den Ball unter Kontrolle, legt quer in die Mitte und der abgefälschte Ball fällt einem Spieler des SV in Fünfer vor die Füße und dieser muss nur noch einschieben. Dieses Tor brachte die Wunderzwote nun völlig aus dem Konzept, wodurch der SV im Minutentakt zu Torabschlüssen kam. In dieser Phase kann sich das Team bei Keeper Sieloff bedanken, der die Stürmer des SV zur Verzweiflung trieb, in dem er jeden Schuss entschärfte und auch eine Großchance der Gäste aus 5m souverän entschärfte und das Wunder weiter im Spiel hielt. Bis zur Halbzeit blieb es bei diesem Schema: Abschluss Polizei und Parade Sieloff, das Wunder konnte erst nach dem Halbzeitpfiff das erste Mal wieder durchatmen. Lese mehr von diesem Artikel »

Unnötig

Veröffentlich von Timo Wohlers am 20. April 2015 unter 2. Herren | Kommentare sind f?r diesen Artikel deaktiviert

Bericht: Yannik Dreischhoff

Blaues Wunder II – BV Werder   0:1

Heute hatte die Zweitvertretung des Blauen Wunders das Heimspiel gegen BV Weder Hannover vor der Brust und wollte mit einer engagierten Vorstellung das unglückliche Unentschieden des letzten Spiels vergessen machen. Durch einige Ausfälle musste Trainer Derya die Aufstellung etwas verändern und stellte einige Spieler außerhalb ihrer Stammposition auf, allen vor ran sich selber, da er auf der ungewohnten Position des Liberos auflief. Bei bestem Fußballwetter wollte sich das Wunder für die Hinspielniederlage revanchieren und den Gegner durch viel Ballbesitz und Ballsicherheit in die Knie zwingen.

Musste verletzt raus...Kapitän Till Sohnsmeyer

Musste verletzt raus…Kapitän Till Sohnsmeyer

Die Wunder Truppe versucht von Anfang an das Spiel zu machen und den Gegner in seiner Hälfte einzuschnüren. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch im mittleren Drittel des Feldes, klare Torchancen in dieser Zeit sind Mangelware. Außer einem Fernschuss Werders der allerdings klar über das von Tacke gehütete Tor fliegt, gibt es keine nennenswerten Offensivaktionen beider Mannschaften. Ansonsten sahen die angereisten Fans in dieser Phase ein umkämpftes Spiel, in dem die Wunderzwote versuchte die Vorgaben von Trainer Derya umzusetzen und mit viel Ballbesitz und Ballsicherheit dem Gegner den Schneid abzukaufen und durch Zickzack-Angriffe in Führung zu gehen. Allerdings tat sich das Team auch weiterhin sehr schwer klare Torchancen zu kreieren. Der Sturm um Gennath und Wert hing in der Luft und hatte Schwierigkeiten sich ins Spiel mit ein zubringen. So plätscherte die Partie auch in der weiteren Phase vor sich hin und fing an sich dem Wetter anzupassen. Es wurde immer mehr ein lauer Sommerkick, der die Zuschauer nicht von Stühlen zu reißen vermochte. Einzig Werder Hannover kam kurz vor der Pause noch zu einem Torabschluss, allerdings wieder durch einen Fernschuss der Torwart Tackenberg vor keine allzu großen Probleme stellte. Bitter wog die Verletzung des rechten Läufers Bauch Mitte der 1. Halbzeit, der sich ohne Fremdeinwirkung verletzte und das Feld verlassen musste. Für ihn kam Hornung ins Spiel und versuchte von da an über die Außen zum Erfolg zu kommen. In der Halbzeitpause war Trainer Derya zu einem weiteren verletzungsbedingten Wechsel gezwungen, aufgrund einer Zerrung konnte er nicht mehr mitspielen und wechselte sich gegen Grotelüschen aus. Die 2. Halbzeit begann wie die 1. Halbzeit aufgehört hatte, das Spiel spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab und die Mannschaften neutralisierten sich. Dann kam es wie es kommen musste, wenn man ein typisches 0:0 Spiel schaut: Werder Hannover bekam vom Schiedsrichter eine Ecke zugesprochen, in der Mitte herrschte Konfusion bei den Wunder Verteidigern und der Stürmer Werders schaffte es irgendwie den Ball in dem Durcheinander im Strafraum über die Linie zu drücken, Keeper Tackenberg war geschlagen. Anders als durch eine Standardsituation konnte in diesem Spiel auch kein Tor fallen. Nun war die Wunderzwote unter Druck. Allerdings gelang es der Mannschaft auch in der Folge nicht eine eigene Chance zu kreieren, viel mehr hatte die Mannschaft Glück, dass Werder zwei gute Torchancen nicht nutzte bzw. an Kepper Tackenberg nicht vorbeikam. Dann war es aber doch endlich soweit und das Wunder kam zu seinem ersten nennenswerten Torabschluss, allerdings konnte Priem seine Fernschuss aus 16 Metern nicht auf das Tor des Gegners bringen und der Schuss ging am Tor vorbei. Jetzt war der Startschuss gefallen und Trainer Derya wollte unbedingt das 1:1 erzwingen, so wechselte er zwanzig Minuten vor Schluss Stürmer Dreischhoff für den ebenfalls angeschlagenen Kapitän Sohnsmeyer ein. Jetzt entstanden natürlich Räume für Werder Hannover, da die Wunderzwote stark nach vorne verschob, allerdings konnte Werder die sich bietenden Konter-Chancen nicht nutzen und agierte teilweise zu überhastet und umständlich vor dem Tor, sehr zum Glück des Wunders, dass dadurch bis zum Schluss das Unentschieden vor den Augen hatte. Fünf Minuten vor Schluss hatte das Wunder dann die größte Chance zum Ausgleich, die Werder Abwehr bekommt den Ball, wird unter Druck gesetzt und spielt den Ball zurück zum Torwart, dieser wird von Gennath und Dreischhoff attackiert und schafft es nicht den Ball zu klären, von Dreischhoff abgefälscht fällt sein Klärungsversuch Grotelüschen vor die Füße, dieser zieht in den Strafraum und schließt halbrechts etwa 8m vorm Tor ab, leider parierte der Keeper Werders diesen Schuss gut und lenkt ihn über das Tor. Nach zwei Minuten Nachspielzeit war das Spiel dann beendet und das Wunder verliert ein typisches 0:0 Spiel mit 0:1 und muss nun im nächsten Spiel gegen Ricklingen Wiedergutmachung betreiben.

Ungewollte Nachbarschaftshilfe

Veröffentlich von Timo Wohlers am 13. April 2015 unter 2. Herren | Kommentare sind f?r diesen Artikel deaktiviert

Bericht Michael Gennat

Blaues Wunder II – Eintracht II 4:4

Bei bestem Fußballwetter schaffte es die Wunderzweite nicht ihre Leistung abzurufen und musste nach einem Spiel das man eigentlich nicht verlieren darf, noch froh sein, einen Punkt am Bischofsholer Damm behalten zu haben.

Das Wunder startete behäbig in die Partie, kontrollierte das Geschehen aber weitgehend und hatte erste Chancen. Wert und Frick, nach schöner Vorarbeit von Thielicke-Klein, scheiterten aber am heutigen Tag glänzend aufgelegten Gästekeeper. Aus dem Nichts dann das 0:1. Ein weiter Ball in den Strafraum, der Wunderaner Abwehrspieler springt drunter durch, der Keeper kommt zu spät und der Gästestürmer geht dazwischen und köpft ein. Glücklicherweise gelang postwendend der Ausgleich. Nachdem mehrere Spieler am weiten Einwurf von Bauch vorbei sprangen, landete der Ball in der Mitte bei Voigt, der trocken einschob. Das Gegentor brachte das Wunder aber trotz des schnellen Augleichs aus dem Tritt. Trotzdem sprang noch eine Großchance heraus, aber auch Gennat brachte den Ball per Kopf nicht am Gästefänger vorbei.

Torschützen unter sich...Voigt, Deckert und Sohnsmeyer

Torschützen unter sich…Voigt, Deckert und Sohnsmeyer

Nach der Pause begannen beide Mannschaften couragierter. Das Wunder übernahm das Kommando und kam zu einigen Gelegenheiten. Ein Hereingabe von Frick lenkte Gennat an den Pfosten, der Nachschuss von Sohnsmeyer wollte auch nicht ins Tor. Dann wurde wieder ein langer Ball in den Wunderstrafraum geschlagen, der Gästestürmer stand frei und köpfte zum 1:2 ein. Zweiter Schuss aufs Tor – zum zweiten Mal drin. Die Wunderzwote ließ sich wieder aus dem Konzept bringen und es kam noch dicker. Ein Gästefreistoß wurde abgefälscht und landete so unhaltbar im Netz. Eintracht kam sogar noch zu einer Vierten Chance, die endete aber zum ersten Mal in den Armen vom bedauernswerten Keeper Rathmann. Als Wert mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den Anschluss herstellte, weckte das beim Wunder nochmal frische Kräfte. Man drückte auf den Ausgleich, scheiterte aber am immer wieder am gegnerischen Torwart. Selbst mit einem an Gennat verschuldeten Foulelfmeter konnte Frick den Gästekeeper nicht überwinden. Kurz darauf aber doch der Ausgleich als Deckert in der 85. Minuten eine Ecke zum umjubelten Ausgleich einköpfen konnte. Die Wunderzwote wollte mehr, spielte weiter nach vorne und wurde kalt erwischt. Nach einem Konter war der Eintrachtstürmer frei vorm Torwart und nutzte die fünfte Chance zum vierten Tor. Mit dem Mut der Verzweiflung rannte das Wunder noch einmal an und wurde belohnt. Priemer schlug einen langen Ball in den Lauf von Sohnsmeyer, der die Kirsche diagonal in den Kasten haute. Mit dem 4:4 blieben zwei Mannschaften über, die nicht wussten, ob sie lachen oder weinen sollten.

Wenn auch die Moral der Mannschaft stimmte, bedarf es doch einer deutlicheren Leistungssteigerung, wenn im nächsten Spiel wieder alle drei Punkte eingefahren werden wollen.

Winnin‘ in the Rain

Veröffentlich von Timo Wohlers am 29. März 2015 unter 2. Herren | Kommentare sind f?r diesen Artikel deaktiviert

Bericht: Michael Gennat

Blaues Wunder II – SF Anderten II 3:1

Bei bestem Matze-Grotelüschen-Wetter wollte die Wunderzwote nach dem zu passiven Auftritt gegen Linden mit einem dritten Sieg im vierten Spiel ihren guten Start in die Rückrunde bestätigen. Der Ausfall einiger Stammspieler und die Zeitumstellung brachte ein paar Neuerungen in der Startelf und ein paar Kisten auf der Bierliste mit sich. Nach dem Pflichtspieldebut letzte Woche machte Siewert Andrè sein erstes Spiel von Beginn an und neben Niels Bohn kam auch eben genannter Matze Grotelüschen nach 20monatiger Verletzungspause zu seinem Comeback.

Nach ausgeglichener Anfangsviertelstunde übernahm das Wunder das Kommando. Wreden wurde über links geschickt, seine Flanke bugsierte Gennat an den Pfosten. Kurz darauf spielte Wreden einen schönen Vertikalpass in die Sturmspitze, Ball und André liefen am herausstürmenden Torwart vorbei und Siewert André nutzte die Gelegenheit zu seinem ersten Wundertor einzuschieben. Drei Minuten später bediente Bohn Gennat am Strafraum, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und ins kurze Eck einnetzte. Mit dieser beruhigenden Führung im Rücken zogen sich die Wunderbaren und überließen leider Anderten das Spiel. Deren Bemühungen endeten aber an der Abwehrreihe oder in den Armen vom sicheren Keeper Rathmann. Das Wunder verlegte sich aufs Konter was zu zwei dicken Chancen für Hornung resultierte. Nach Pass auf André wehrte der gegnerische Keeper den Ball zur Seite und Hornung staubte ab – der Schiedsrichter entschied jedoch auf Abseits. Durch einen schönen Angriff über rechts landete der Ball bei Frick, dessen Schuss am Pfosten landete, Hornung reagierte am schnellsten, jagte den Abpraller jedoch in die Regenwolken.

2. Spiel, 2. Vorlage Johannes Wreden...Die "Leihgabe" der Ersten spielte stark auf

2. Spiel, 2. Vorlage Johannes Wreden…Die „Leihgabe“ der Ersten spielte stark auf

Mit Beginn der zweiten Hälfte drückte Anderten noch mehr. Die Wunderzwote wirkte phasenweise unorganisiert und tat sich schwer das eigene Spiel ruhig aufzubauen. Das führte zu einigen Chancen für Anderten, die aber der gut aufgelegte Rathmann, allesamt entschärfen konnte. Mit etwas Glück und Rathmann überstand das Wunder die Druckphase der Gäste und bekam mit fortschreitender Zeit Möglichkeiten zum Kontern. Die dicksten Chancen hatte dabei Wert, der sich nach Ballgewinn an der Seitenauslinie dazu entschied gleich auf und über das Tor zu schießen statt auf den herauslaufenden Torwart zu zu laufen. Kurz darauf fand der eingewechselte Spreckelmeyer mit einer Bananenflanke am langen Pfosten Gennat, der den Ball am Torwart vorbei legte, wo Wert dann vor dem leeren Tor über den Ball trat.

In den letzten zehn Minuten erhöhte Anderten nochmal den Druck. Die Wunderzwote schien diesem standhalten zu können, bis ein Fehler im Aufbauspiel, zu einem schnell durchgeführten Angriff führte,den ein mitgelaufener Abwehrspieler der Anderter in der Mitte über die Linie drücken konnte. Damit brockte sich das Wunder noch einmal spannende fünf Minuten ein, die aber relativ sicher über die Runden gebracht werden konnte. In der Nachspielzeit landete ein abgewehrter Eckball bei Gennat, der den Ball aus der eigenen Hälfte auf das vom aufgerückten Torwart verlassene Gehäuse schoss. Wert erlief den Ball und konnte doch noch zu seinem Treffer einschieben. Das war auch gleichzeitig die letzte Aktion des Spiels.

Aufstellung:

Rathmann – Deckert, Priemer, Voigt – Hornung (Spreckelmeyer), Frick, Wreden, Bohn, Derya (Grotelüschen) – Gennat, André (Wert)

Erfolgreich zurückgekämpft

Veröffentlich von Timo Wohlers am 16. November 2014 unter 2. Herren | Kommentare sind f?r diesen Artikel deaktiviert

SG Blaues Wunder II – SKV Vahdet 3:1 (0:1)

Bei nasskaltem Wetter und glitschigen Boden empfing die Reserve vom Wunder im letzten Spiel vor der Winterpause den SKV Vahdet in der Bornemann-Arena. Dabei setzte Spielertrainer Derya, der an diesem Tag nicht anwesend sein konnte, auf die gleiche taktische Ausrichtung der Vorwoche: Hinten mit einer Doppelsechs sicher stehen und die Angriffe über die schnellen Flügel einleiten.

Den besseren Start erwischten allerdings die Gäste, die bereits nach 6 Minuten durch einen platzierten Distanzschuss in Führung gingen. Das Wunder tat sich in der Folgezeit sehr schwer. Ein vernünftiger Spielaufbau fand – auch aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse – nur selten statt. Meistens wurden die Bälle lang nach vorne geschlagen und diese dann schlecht verwertet. Vahdet hingegen kam mit dem Geläuf besser zurecht und erspielte sich immer wieder gute Chancen. Die Gäste hätten sogar noch höher führen können, wenn Wunderschlussmann Rathmann nicht das ein oder andere Mal entschieden eingegriffen hätte. Erst nach einer halben Stunde fand das Wunder besser ins Spiel. Die beste Schusschance von Wert wurde allerdings vom Gästetorwart aus dem Winkel gefischt (38. Spielminute). Somit gingen beide Mannschaft mit diesem für den Gast durchaus verdienten Ergebnis in die Pause. Lese mehr von diesem Artikel »

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